SHARE TO CARE

Das Modell der Zukunft

Seit 2013 gewährleistet das Patientenrechtegesetz (§630 BGB, Bundesgesetzblatt 2013) in Deutschland die Aufklärung und Einbindung der Patientin oder des Patienten in den Entscheidungsfindungsprozess einer individuellen Therapie. SHARE TO CARE möchte genau diesen Ansatz unterstützen und gemeinsam mit Patientinnen oder Patienten sowie dem medizinischen Fachpersonal Shared Decision Making (SDM) in den Klinik- und Praxisalltag sowie in die Regelversorgung integrieren.

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Entwicklung

Unsere Meilensteine

  • September
    2020

    56 Entscheidungshilfen sind fertig produziert.

  • März
    2020

    Die Coronavirus-Webseite mit mehr als 50 Videoclips von Expertinnen und Experten geht online.

  • November
    2019

    Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gewinnt mit dem SHARE TO CARE Programm den 2. Platz des diesjährigen Award Patientendialog. patientendialog.de

  • Oktober
    2019

    33 Entscheidungshilfen sind fertig produziert.

  • September
    2019

    SHARE TO CARE und die AOK Bremen gewinnen MSD Gesundheitspreis für Arztnetze

  • September
    2019

    DAK steigt in den Vertrag in Bremen und Bremerhaven ein.

  • Juli
    2019

    Vertrag über die Implementierung von SHARE TO CARE bei Hausärzten in Bremen und Bremerhaven mit AOK, hkk und KVHB.

  • März
    2019

    20 Entscheidungshilfen sind fertig produziert.

  • Februar
    2019

    Gründung der SHARE TO CARE. Patientenzentrierte Versorgung GmbH in Köln.

  • April
    2018

    Datenschutz und Ethikkommission stimmen den Anträgen zur Studiendurchführung zu.

  • Januar
    2018

    Vorbereitung der Implementierung UKSH in den ersten beiden Kliniken: Neurologie und Nephrologie.

  • Oktober
    2017

    Gründung des Teams SHARE TO CARE.

  • Mai
    2017

    Das UKSH (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel) wird Projektpartner.

  • März
    2017

    Das Konsortium erhält einen vorläufigen Förderbescheid für die Umsetzung der Studie in ein bis drei Krankenhäusern. Der Projektplan wird überarbeitet.

  • Juli
    2016

    Abgabe des Förderantrags beim Innovationsfonds, inklusive Letter of Intent von 14 angefragten Krankenhäusern.

  • März
    2016

    EbM-Kongress Köln: Antragsstellung beim Innovationsfonds zur Vollimplementierung von „SDM in deutschen Krankenhäusern“ (Titel: „Making SDM A REALITY“).

  • Juni
    2015

    „Minebehandlingsvalg“ wird zur nationalen Plattform „Helsenorge“. Die norwegische Vollimplementierung von SDM (Shared Decision Making) beginnt.

  • April
    2015

    Gründung des norwegischen Projekts „Minebehandlingsvalg“. Leitung: Medizinische Fakultät der Universität Tromsø und TAKEPART Media + Science GmbH.

Das Team

Die Köpfe hinter SHARE TO CARE

Eckart von Hirschhausen

Dr. med. Eckart von Hirschhausen glaubt und unterstützt die Idee von SHARE TO CARE seit den ersten Gründungsgedanken, setzt sich aber schon viel länger für ein Verhältnis von Patienten und Ärzten auf Augenhöhe ein.

Arzt, Autor, Kabarettist

Gründer der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN

Unterstützer von Scientists4future

 

Friedemann Geiger

Prof. Dr. Dipl. Psych. Friedemann Geiger ist ein international anerkannter Experte für Arzt-Patienten-Kommunikation und langjährig in Forschung und Praxis tätig.

Psychoonkologe mit Schwerpunkt Kinderonkologie

Professor für Psychologische Diagnostik an der Medical School Hamburg

 

Jens Ulrich Rüffer

PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer treibt seit Jahrzehnten europaweit SDM-Projekte voran und glaubt daran, dass SDM Basis jeder Patientenversorgung sein sollte.

Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie

Vorstandsmitglied der Deutschen Fatigue Gesellschaft

Geschäftsführer der TAKEPART Media + Science GmbH

 

Fülöp Scheibler

Dr. rer. medic. Fülöp Scheibler ist Experte für methodische Verfahren und die Organisation gesundheitsbezogener Projekte.

Geschäftsführer der SHARE TO CARE GmbH

Medizinsoziologe

Langjährige Tätigkeit im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Gesundheitsinformation.de und Nutzenbewertung von nichtmedikamentösen Verfahren). Schwerpunkte: evidenzbasierte Medizin, patientenberichtete Endpunkte (PRO), Versorgungsforschung.

 

 

Kai Wehkamp

Prof. Dr. med. Kai Wehkamp, MPH begeistert sich für innovative Gesundheitsversorgung und ist langjährig an den Schnittstellen von Medizin, Management, Ethik und Qualität tätig.

Geschäftsführender Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin I, UKSH, Campus Kiel

Professor für Public Health an der Medical School Hamburg

Fachlicher/Wissenschaftlicher Beirat der Treatfair GmbH, kumihealth GmbH, Chefarztbriefe (IWW Verlag).

Team

SHARE TO CARE ist viel mehr als die hier dargestellten Köpfe. Eine Vielzahl an großartigen Menschen an den verschiedenen Standorten der Projekte setzen sich mit einer immer wieder beeindruckenden und inspirierenden Begeisterung für die Idee der echten Patientenbeteiligung ein. Ohne sie würde es SHARE TO CARE nicht geben.

Schirmherrin

Bessere Arzt-Patienten-Kommunikation

Christa Stewens

Christa Stewens ist Schirmherrin von SHARE TO CARE. Einer ihrer Wirkungsschwerpunkte ist die Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation, um Patienten zu befähigen, aktiver und besser informiert eigene Gesundheitsentscheidungen zu treffen.

Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin a. D. 

Unsere Partner und Auftragnehmer

Starkes Netzwerk, starke Unterstützung

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel wurde das SHARE TO CARE Programm entwickelt.
Ein hochmotiviertes Team aus erfahrenen Ärzten, Diplom-Psychologen und wissenschaftlichen Mitarbeitern arbeitet gemeinsam daran Shared Decision Making klinikweit zu etablieren. Das UKSH wird damit zukünftig zu den weltweit führenden Kliniken im Bereich Shared Decision Making gehören.

Der Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses fördert seit 2017 das Projekt »Making SDM A REALITY«. Mit Hilfe des SHARE TO CARE-Programms wird erstmalig in Deutschland Shared Decision Making in einem kompletten Krankenhaus der Maximalversorgung implementiert: dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Als eine der führenden Universitäten Europas evaluiert die Ludwig-Maximilians-Universität in München in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse die Projektergebnisse des Kieler Projektes. Der Grad der Implementierung sowie die Auswirkungen von Shared Decision Making auf die Versorgungsqualität und die Kosteneffizienz werden erfasst und ausgewertet.

Die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterstützt durch interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Implementierung von SDM am UKSH. Trainingsmaterialien werden in der Ausbildung von Medizinstudierenden an der Christian-Albrechts-Universität eingesetzt.

Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt SHARE TO CARE als innovativer Kooperationspartner im Kieler Innovationsfondsprojekt. In enger Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München evaluiert die TK die Projektergebnisse, erfasst den Grad der Implementierung sowie die Auswirkungen von SDM auf Versorgungsqualität und die Kosteneffizienz.

Das Universitätsklinikum Tromsø (Norwegen) ist enger Kooperationspartner. Hier wird Shared Decision Making (SDM) bereits seit 2014 analog etabliert. Teile des Programms wurden zum verbindlichen Vorbild für die nationale Versorgung in Norwegen erklärt.

TAKEPART entwickelt und produziert in enger Kooperation mit dem UKSH alle evidenzbasierten Patienteninformationen (Online-Entscheidungshilfen) und Videoelemente für das dortige SHARE TO CARE Programm.

art tempi unterstützt mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen für Patienten, Ärzte und Pflegekräfte die Implementierung von Shared Decision Making und gibt SHARE TO CARE ein Gesicht.

EBSCO DynaMed Plus ist ein evidenzbasiertes, klinisches Referenztool, das von Ärztinnen und Ärzten direkt für den Einsatz am Behandlungsort entwickelt wurde. Das Team von EBSCO erstellt wissenschaftliche Gutachten, auf denen die Entscheidungshilfen basieren.

Kleijnen Systematic Reviews Ltd. (KSR) ist eine unabhängige Forschungsgesellschaft mit Sitz in England. Das Team erstellt wissenschaftliche Gutachten, auf denen die Entscheidungshilfen basieren.